Louis, 3 Jahre, symptomatisch

Louis, 3 Jahre, symptomatisch

CMV-Geschichten

Louis, 3 Jahre

Louis, 3 Jahre alt, symptomatisch, das ist seine Geschichte:

CMV Geschichte Louis Erfahrung

 Während der Schwangerschaft hatte ich starke Wassereinlagerungen und Nesselsucht, doch niemand wusste, dass wir krank sind. Bei einem Routine-CTG wurden fehlende Herztöne festgestellt, und Louis musste sofort per Kaiserschnitt geholt werden. Sein Körper war voller Punkte, und er kam direkt auf die Intensivstation. Kurz darauf wurde er in die Uniklinik Frankfurt verlegt, wo das CMV-Virus diagnostiziert wurde. Symptome waren vergrößerte Milz und Leber, zu kleiner Kopf, geringes Gewicht, Gelbsucht, Blutgerinnungsstörung sowie zu wenige Thrombozyten und Leukozyten.

Dank der Behandlung durch Dr. Buxmann, Medikamenten und zwei Bluttransfusionen stabilisierte sich Louis nach vier Wochen Intensivstation.

Die Viruslast von 2,7 Mio./mg  nach der Geburt sank über die Jahre auf zuletzt 275 mg. Louis hat weiterhin einen kleinen Kopf und benötigt jährliche Kontrollen, ist aber völlig uneingeschränkt. Den Bayley Test hat er mit 1 und 2 Jahren überdurchschnittlich abgeschlossen. 

CMV Geschichte Louis Erfahrung symptomatisch
CMV Geschichte Louis Erfahrung

Wenn ich an unseren Start denke, bewundere ich seinen starken Willen jeden Tag.

Sima, 8 Monate nicht infiziert

Sima, 8 Monate nicht infiziert

CMV-Geschichten

Sima, 8 Monate

Sima, 8 Monate, trotz CMV-Infektion in der Schwangerschaft nicht infiziert. Das ist ihre Geschichte:

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Ich habe etwa in der 7. Schwangerschaftswoche im Rahmen der regulären Schwangerschaftsvorsorge bei meiner Gynäkologin die Diagnose „CMV positiv“ bekommen. Eine weitere Laboruntersuchung ergab, dass die Infektion in der frühen Schwangerschaft stattgefunden haben muss. Auch in meiner ersten Schwangerschaft hatte ich mich auf Empfehlung meiner Gynäkologin auf CMV testen lassen. Damals war das Ergbenis noch negativ.

Und so beschäftigte und informierte ich mich nicht weiter bis zum Zeitpunkt des positiven Ergebnisses. Es war ein großer Schock, eine gefühlt unendliche Zeit voller Ungewissheit, Angst und Hoffnung, dass alles gut werden würde. Etwa in der 9. SSW hatten wir ein ausführliches Gespräch mit einem tollen Arzt, der in der Infektiologie der Berliner Charité arbeitet. Ich begann die Therapie mit Valaciclovir alle 4 Stunden. [JF3] Die Krankenkasse übernahm dafür die Kosten, da mein Arzt einen Brief verfasste in dem er Studien rezitiert hat, die die positive Wirkung/Prävention einer Infektion des Fetus durch die Behandlung mit Valaciclovir in der Schwangerschaft darlegt.  

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Sinngemäß stand da, dass es die Krankenkasse mehr kosten könnte der schwangeren Mutter das Medikament zu verweigern, wenn sie dann eventuell ein beeinträchtigtes oder erkranktes Kind zur Welt bringen muss.

Wir bangten wir bei jedem weiteren Ultraschall dennoch immer wieder um unser kleines Mädchen.

Eine Fruchtwasseruntersuchung in der 22. Woche ergab, dass kein Virus im Fruchtwasser nachweisbar war und wir konnten erstmals aufatmen. Die medikamentöse Therapie durfte ich dann absetzen. Die restliche Schwangerschaft verlief komplikationslos und unsere kleine Sima kam am 31.05.2025 spontan und gesund zur Welt. Eine abschließende diagnostische Untersuchung ergab, dass Sima sich nicht mit dem CMV Virus angesteckt hatte.